STEUERfrei - Juni 2007

Zuverdienstgrenzen für
Bezieher/innen des Kinderbetreuungsgeldes

Das frühere Karenzgeld und die Teilzeitbeihilfe wurden durch das Kinderbetreuungsgeld (KBG) ersetzt. Dieses gebührt Kindern, die ab dem 1.1.2002 zur Welt gekommen sind (seit 1.1.2007 kann das KBG auch rückwirkend bis zur Geburt des Kindes gewährt werden).
Im Unterschied zum Karenzgeld, wird das KBG auch Personengruppen gewährt, die nicht erwerbstätig oder pflichtversichert sind (etwa Hausfrauen/männer, Studierende und geringfügig Beschäftigte). Das KBG kann lediglich für das jüngste Kind beansprucht werden, wird in der Zeit des Bezugsraumes ein weiteres Kind zur Welt gebracht, so endet der Anspruch für das ältere Kind.
Das KBG wird in der Höhe von 14,53 € pro Tag (ca. 436 €/Monat) bis zum 30.Lebensmonat ausgezahlt. Im Bezugsraum darf die Zuverdienstgrenze (sprich die Summe aller steuerpflichtigen Einkünfte) 14,600 €/Jahr (unabhängig vom anderen Elternteil) nicht übersteigen. Eine Überschreitung der Zuverdienstgrenze von bis zu 15 % wird toleriert, womit diese auf bis zu 16,790 €/Jahr angehoben werden kann. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auf den Bezug des KBG für bestimmte Kalendermonate zu verzichten, wodurch die in diesem Zeitraum erfolgten Einkünfte für die Berechnung der jährlichen Zuverdienstgrenze außer Acht gelassen werden. Die Kontrolle der Zuverdienstgrenzen soll laut Medienberichten stichprobenartig erfolgen.

Quelle:
http://www.help.gv.at/Content.Node/8/Seite.080600.html

(Dominik Gocumyan) 06/07