STEUERfrei - März 2006


Anträge an das Finanzamt per E-Mail oder per Telefon sind unwirksam

Laut Rechtsprechung des VwGH gelten telefonische Anbringen nicht als „mündliche“ Anbringungen im Sinne der Bundesabgabenordnung.
Ein Ersuchen an das Finanzamt wie z.B. um eine Fristverlängerung für eine Berufung ist kein wirksames Anbringen. Selbst wenn die Behörde telefonisch das Ersuchen „erledigt“, darf der Abgabenpflichtige nicht darauf vertrauen, eine wirksame Erledigung erhalten zu haben. Laut Rechtsprechung stellt eine telefonische Mitteilung keinen Bescheid dar, mit dem eine Frist (z.B.: Berufungsfrist) verlängert werden könnte.

(Bibiana Brzobohaty) 03/06